Bisher ist Italien ein großer islamischer Terroranschlag erspart geblieben, doch auch dort wächst die Zahl der Dschihadisten und mit ihr die Zahl der Ausweisungen. Unter der neuen Regierung stieg die Zahl der gewaltbereiten Korangläubigen, die das Land verlassen müssen – aus keinem anderen europäischen Land werden so viele von ihnen wieder in die Heimat verfrachtet, wie aus Bella Italia.
In diesem Jahr hat Italien durchschnittlich zehn radikal-islamische Dschihadisten pro Monat ausgewiesen. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich rund acht pro Monat, berichtet die italienische Tageszeitung Gli Occhi Della Guerra.
Auch die albanische Dschihadistin Arta Kacabuni wurde in ihre Heimat zurückgeschickt, nachdem sie für schuldig befunden worden war, 2015 der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ beigetreten zu sein und versucht hatte, ihren Neffen und seine Frau für die Terrororganisation zu rekrutieren.
Einige Dschihadisten haben nach ihrer Ausweisung laut Breitbart versucht, nach Italien zurückzukehren, darunter auch der tunesische Dschihadist Imam Lamjed Ben Krajem, der Anfang der Woche von der Polizei und Spezialeinheiten (DIGOS) auf einem Lastkahn auf dem Weg nach Sizilien gefunden wurde.
Die Zahl der Dschihadisten in Italien steigt nicht nur wegen illegaler Einwanderung, sondern auch wegen der Radikalisierung in den italienischen Gefängnissen. Professor Paolo Branca, Islamologe an der Katholischen Universität Mailand, erklärt, dass einige Dschihadisten sich gezielt verhaftet lassen, um dann in den Gefängnissen ihre Glaubensbrüder zu radikalisieren.
Einer der größten Faktoren, der in anderen Ländern schon zur Radikalisierung beigetragen hat, ist die Entstehung von Ghettos wie Molenbeek im belgischen Brüssel oder die Vororte Seine-Saint-Denis außerhalb von Paris.
In einem Interview mit Breitbart London im vergangenen Jahr, betonte der radikale Islam-Experte Professor Gilles Kepel die Bedeutung der Pariser Vorstädte in der Geschichte des radikalen Islam in Frankreich.
Diese Entwicklung zeichnet sich nun auch in Italien ab. Mehrere stark von Einwanderern bewohnte Gebiete in Mailand ähneln inzwischen anderen europäischen Gebieten wie Seine Saint-Denis oder Molenbeek. Auch in Mailand gibt es Schulen mit hohem Migrantenanteil in den Klassen, eine stetig wachsende Zahl muslimischer Bewohner und eine hohe Kriminalitätsrate.
Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln hat sich das Klima für „Schwarzfahrer“ verschärft. Wer nicht bezahlt, fliegt raus, wie hier in einer Bahn in Sardinien, wo eine Kontrolleurin eine ganze Gruppe Afrikaner aus dem Zug wirft, weil diese umsonst mitfahren wollten. Hier muss jeder bezahlen, die Italiener und Ihr auch – so die klare Ansage.
Onore a questa capotreno che, in Sardegna, fa scendere un gruppo di scrocconi!
Il clima è cambiato, #tolleranzazero con i furbetti, anche con un uso massiccio delle Forze dell’ordine.
Se vuoi viaggiare, PAGHI come tutti i cittadini italiani perbene! pic.twitter.com/HLhY0yFky5— Matteo Salvini (@matteosalvinimi) October 14, 2018



