StartZARONEWS PresseAgenturEine Umfrage, die Hoffnung macht: AfD im Osten stärkste Kraft

Eine Umfrage, die Hoffnung macht: AfD im Osten stärkste Kraft

Da hat sich der „Spiegel“ solche Mühe gemacht. Da haben die etablierten Parteien sich so angestrengt, die AfD im Bundestag zu isolieren. Und nun das: Mit 23 Prozent hat die AfD laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid die CDU im Mitteldeutschland überholt. Die Merkel-Partei liegt mit 22 Prozent einen Punkt hinter der allseits verhassten Oppositionspartei. 

Nur wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ist die AfD in Mitteldeutschland die stärkste Partei, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter der Schlagzeile „Schockumfrage„. Der allseits mit Hilfe von Millionen Euro geführte „Kampf gegen rechts“, scheint bei den „Ossis“ auf taube Ohren zu stoßen.

Die AfD kommt laut Emnid im „Sonntagstrend“ auf 23 Prozent, gefolgt von der Union mit 22 und der Linken mit 18 Prozent. Die SPD dümpelt bei 14 Prozent, die Grünen schaffen zwölf und die FDP ist mit fünf Prozent gerade mal so dabei.

Wenig überraschend ist die Lage im Westen eine andere: Dort geben sich immerhin noch 29 Prozent als Merkel-Anhänger aus, 20 Prozent lieben Wohnungsenteigner, Autoabschaffer und Windkraftbauer. Sie würden die Verbotspartei die Grünen wählen. Die SPD schafft dort noch 19 Prozent gefolgt von der AfD mit 11 Prozent. Die FDP kommt in den alten Bundesländern auf neun und die Linke auf sieben Prozent.

Bundesweit haben CDU und CSU in der Wählergunst verloren. Die Union kommt nur noch auf 28 Prozent und verliert im Vergleich zur Vorwoche  zwei Punkte. Es sei laut Bild der schlechteste Wert dieses Jahres. Die dort verlorenen zwei Pünktchen landen bei den Grünen – sie freuen sich über ihre 19 Prozent.  Die SPD gewinnt einen Punkt und erreicht 18 Prozent. Auch die AfD legt darf sich über einen Punkt freuen. Sie kommt bundesweit auf 13 Prozent. Nichts neues gibt es bei den Linken: Sie hängt unverändert bei neun Prozent. Hinter ihr nur noch die FDP, die einen Punkt verliert und mit acht Prozent weiter mitspielen dürfte.

In der ebenfalls in diese Woche veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap liegt die Union mit 29 Prozent ebenfalls unter der 30-Prozent-Marke. Bei Infratest dimap kommen die Grünen auf 21 Prozent, die SPD nur auf 16 Prozent und die AfD auf  13 Prozent. Mit jeweils acht Prozent liegen FDP und Linke gleich auf.

Die für den „Kampf gegen rechts“ verwendeten Steuergelder überschritten bereit 2017 die 100 Millionen Marke. 2014 hatte die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) das Bundesprogramm „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ins Leben gerufen. 2017 betrug die Fördersumme 116,5 Millionen Euro. In diesem Jahr werden weitere 115,5 Millionen Euro bereitgestellt – Geld für eine Umerziehungmaßnahme, die im Osten anscheinend nicht auf fruchtbaren Boden fällt. (MS)

@jouwatch

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