Magdeburg/Wittenberg – Was muss der Vater von Markus Hempel noch alles von der deutschen Justiz erdulden? Zuerst wird sein Sohn – wie ein Bild deutlich zeigt. von einem durchtrainierten syrischen Kämpfer nach IS-Manier mit gezielten Schlägen totgeprügelt, dann plädiert ein Staatsanwalt auf Notwehr und der Totschläger läuft immer noch frei herum. Ein Triumph des Bösen mit anschließender Sympathie für den Aggressor. Denn der Syrer Sabri H. hat den Streit angezettelt. Wie inzwischen längst erwiesen. Nun verschiebt das Gericht den Termin der Berufungsverhandlung wegen angeblicher „Terminschwierigkeiten“.
Im Herbst 2017 wurde Markus Hempel (†30) auf dem Vorplatz eines Wittenberger Einkaufszentrums mit drei bis vier brutalen Schlägen von dem Syrer Sabri H. regelrecht hingerichtet. Trotzdem plädierte ein Staatsanwalt auf Notwehr. „Seither kämpft Markus Vater darum, endlich die Wahrheit über den Tod seines Sohnes zu erfahren. Er wird weiter warten müssen.“ schreibt die Bildzeitung und berichtet gleichzeitig, dass Markus Hempel mutmaßlich Opfer einer gezielten heimtückischen Attacke wurde, denn der Streit wurde perfide eingefädelt.
Wie eine Überwachungskamera laut Bildzeitung beweist, zeigte der freigesprochene Syrer den Stinkefinger in Richtung von Markus und seiner Freundin, die mit ihren Fahrrädern gerade den Platz des Einkaufszentrums erreichten.
„Warum der Stinkefinger, wenn er Markus doch nicht gekannt haben soll?“, fragt sich Karsten Hempel. (54), der Vater des Getöteten, im Gespräch mit den BILD-Reportern. Nach einem kurzen Wortgeplänkel kam es erneut zu einer Auseinandersetzung, die beweist, dass der Syrer Markus gezielt tötete, denn er schlug nicht einmal, sondern mindestens viermal zu.
„Der Vater tritt im Prozess gegen den Syrer als Nebenkläger auf. Er erwartet Antworten auf viele ungeklärte Fragen, die er bisher von den Ermittlungsbehörden nicht erhielt. Doch die scheinen aus nicht erklärbaren Gründen den Prozess zu Gunsten des Totschlägers verschleppen zu wollen. Laut Bild hätte der Prozess bereits nächsten Monat am Landgericht Magdeburg beginnen sollen. „Jetzt wurde er Verhandlungsbeginn aufgehoben. Die offizielle Begründung: Terminschwierigkeiten“ schreibt die Bildzeitung. Die zynische wie schwer nachzuvollziehende Begründung des Richters: „Grund für die Aufhebung ist die Auslastung der Kammer mit vorrangig zu verhandelnden Haftsachen. In Haftsachen gilt das besondere Beschleunigungsgebot, da sich hier Beschuldigte ohne Urteil in Untersuchungshaft befinden.“
Sabri H. saß nicht einmal in Untersuchungshaft
Das perfide: Sabri H. hat nie ein Gefängnis von innen gesehen. Er zog mit seiner Familie nach Magdeburg. Jetzt soll das Verfahren der Kuscheljustiz im Herbst starten. (KL)
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