Bayern – Viel Luft nach unten ist nicht mehr: Der Landesverband der SPD nähert sich in Bayern der Fünf-Prozent-Marke.
Bei zwölf Prozent steht die SPD laut Umfragen bundesweit. Im Freistaat Bayern zeigt die ehemalige Volkspartei, auf welches Niveau es möglich ist, zusammenzuschrumpfen. Die Genossen kommen auf gerade mal sieben Prozent. Die Bayern-SPD wäre damit – und das verdient – dank „charismatischen“ Persönlichkeiten wie Nahles, Schulz oder Stegner ein Zwerg.
Ob die bayerische Charmoffensive Natascha Kohnen in letzter Zeit im Freistaat gesichtet wurde, ist nicht bekannt. Bekannt indes ihre schlaubergerischen Ratschläge in Berlin. Da nämlich rief Kohnen zusammen mit den anderen stellvertretenden Parteivorsitzenden im Bund zur Solidarität mit Genossin Nahles auf. Vergebens. Im Landesvorstand erzählt Kohnen auch immer wieder gerne, wie sie in Berlin lautstark für die bayerischen Interessen kämpft.
Deshalb dürfte es Kohnen auch kalt erwischt haben, als eine Gruppe bayerischer SPD-Mitglieder den Ex-Politiker Thilo Sarrazin als Parteichef fordere. Für Kohnen ein absolutes No-Go: „Ich kenne niemanden, der das fordert, und für mich ist das undenkbar“, so die 51-jährige gelernte Lektorin verwirrt in das Mikrofon des Bayerischen Rundfunks. (SB)
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