StartZARONEWS PresseAgenturIS-Sklavenhalter Martin Lemke will nur „Schreibtischtäter“ gewesen sein

IS-Sklavenhalter Martin Lemke will nur „Schreibtischtäter“ gewesen sein

Mainz – Wie einst die Nazischergen, so versuchen auch die heutigen deutschen IS-Kriegsverbrecher mit faulen Ausreden und rührigen Geschichten ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Unterstützt werden sie dabei von den Medien, die den Unterstützern von Massenmördern nur allzu gerne eine Plattform bieten. So etwa das ZDF-Magazin “frontal 21“, das dem IS-Sklavenhalter Martin Lemke Sendezeit für seine widerwärtige Taqīya zur Verfügung stellte.

Wie seine Frau Elenora Messing, so rückt auch Lemke laut Zeitung Derwestenkräftig auf die Tränendrüse. In dem Bericht mit der Überschrift „Jammerauftritt von deutschem IS-Kämpfer“ beteuert der 28-jährige gefangene IS-Terrorist seine Unschuld. Nachdem er dem Stern letzte Woche eine Rührgeschichte über seine Jesidensklavin erzählt hatte (jouwatch berichtete) behauptet er nun: „Es gibt keinen Beweis, dass ich irgendjemanden getötet habe, ich habe niemanden bekämpft“, sagt Lemke laut der Zeitung den Reportern. Seine Aufgabe sei lediglich die Arbeit im „Technischen Büro“ gewesen.

Sicherheitsbehörden dagegen sehen den gelernten Schweißer, der sich 2014 dem Terror-Kalifat in Syrien und dem Irak anschloss in einer Schlüsselposition des IS.  Die Bundesstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Lemke wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland.“ Das er wohl zum harten kern dazu gehörte beweist auch die späte Verhaftung. Erst Anfang 2019 wurde IS-Mann Lemke von Soldaten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) an der Grenze zum Irak festgenommen. Nach Aussagen seiner Frau habe er zeitweise in der Blütezeit des Kalifats recht privilegiert gelebt. Was allein sein Harem mit zwei Frauen und einer Jesidensklavin beweist.

Nun tritt der IS-Mann beflügelt von den Medien wieder die Flucht nach vorne an. Dreist behauptet er laut derwesten „dass er Deutschland nur helfen wolle. Er wolle den Leuten, die zum IS wollen, die Augen öffnen. Sie sollen von seinem schlechten Beispiel lernen“.

Auch der Bundesregierung will er Ratschläge erteilen: „An die Bundesregierung kann ich nur einen Ratschlag geben: Sie müssen lernen von den ehemaligen IS-Mitgliedern. Sie müssen lernen, auch wenn sie Angst haben.“

England zeigt IS-Kämpfern die kalte Schulter

Anders als Deutschland in seinem selbst zerfleischenden grünen Gutmenschenwahn lässt man die IS-Kämpfer in England abblitzen. Hier wird in manchen Fällen sogar die Aberkennung der Staatsbürgerschaft ins Spiel gebracht. Erst recht, wenn IS-Terrorbräute wie Shamima Begum (19) keinerlei Reue zeigen und auch heute noch die Terrorakte und Massenmorde verklären. Das ist sogar dem muslimischen Vater Ahmed Ali (60) zu viel. Laut einem Bericht der Bildzeitung rechnet er knallhart mit seiner Tochter ab und spricht sich gegen ihre Rückkehr nach Großbritannien aus. „Sie verdient es nicht, zurückzukommen“, sagte er der britischen „Daily Mail“.

Shamima, die momentan mit ihrem neugeborenen Sohn Jerah in einem syrischen Flüchtlingslager lebt, will nur wegen besserer Lebensbedingungen nach England zurückkehren, was auf der Insel bereits eine Welle der Empörung ausgelöst hat. Die reicht bis in die britische Regierung. Dazu Bild:

„Die Kaltherzigkeit und Reuelosigkeit der ISIS-Braut sind Grund genug für Großbritanniens Innenminister Sajid Javid (49, Tories), ihr die Rückkehr nach England zu verweigern. Weil beide Elternteile der ISIS-Braut ursprünglich aus Bangladesch stammen (Ahmed Ali lebt zurzeit sogar dort), will er Shamima Begum die britische Staatsbürgerschaft aberkennen.“ Bislang hat die britische Regierung seit 2015 bereits 150 Mal von dieser Maßnahme Gebrauch gemacht. (KL)

@jouwatch

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