Leipzig/Köln – „Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, ist aus Sicht des Leipziger Soziologen Alexander Yendell eine ‚religionspolitische Fallgrube‘ – ausgehoben von Rechtspopulisten“, berichtet der Deutschlandfunk und merkt möglicherweise nicht einmal, dass er damit indirekt den Islamkritikern ein großes Kompliment macht. Denn die Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehört, haben nicht „Rechtspopulisten“, sondern Menschenrechtler, Islamkritiker und kritische Schriftsteller angeschoben, die allerdings inzwischen von der staatlich gelenkten gleichgeschalteten Presse und linken Soziologen als „Rechtpopulisten“ diffamiert werden. In Wahrheit haben sie nichts anderes gemacht, als auf die Ursachen von Terror und Parallelgesellschaften hingewiesen.
Nichts klingt süßer als die versteckten Komplimente vom Gegner und das Zugeständnis, dass es einer Gruppe gelungen ist, Begriffe im politischen Sinne zu besetzen. So geschehen mit der Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Bereits um die Jahrtausendwende haben Islamkritiker immer wieder auf die Gefahr durch muslimische Parallelgesellschaften hingewiesen, bei gleichzeitigem Fingerzeig auf jene Staaten, wo der Islam Staatsreligion ist und mit Hilfe der Scharia die Menschenrechte in die Tonne stampft. Das hat bei den schizoiden politischen Eliten reflexhafte Abwehrreaktionen herbeigeführt, deren Quintessenz in Wulffs Plattitüde „Der Islam gehört zu Deutschland“ mündete (Quelle: Der Westen). Das war am 3. Oktober 2010, lange vor Gründung der AfD.
Angestoßen hatten die islamkritischen Debatten die Bücher von Hans Peter Raddatz, Udo Ulfkotte und Necla Kelek, aber auch die Terrorakte von New York (2001) London (2005) und Madrid (2004). Ebenso wie die Ermordung von Theo van Gogh und bis dahin hunderte in Europa im Namen der Religion verübten Ehrenmorde und zunehmende Straßen- und Bandenkriminalität. Begleitet wurde die Aufklärungsarbeit über eine Religion, die eigentlich eine politische Weltanschauung ist, weil ihr die Säkularisierung fehlt, von Bloggern wie Stefan Herre (PI), Journalisten wie Henryk Broder und Ralf Giordano sowie den ersten Bürgerinitiativen gegen Moscheebauten, die sich ab 2005 bereits unter dem Dach der „Bürgerbewegung Pax Europa“ versammelten. Sie alle haben einen kleinen aber dennoch empfindlichen Druck ausgeübt, der schließlich vom Mainstream und seinen ungebildeten Politikern aufgegriffen wurde. Einer davon war Bundespräsident Wulff und seine Antworten auf die guten islamkritischen Bücher von Raddatz und Ulfkotte oder mahnenden Appelle einer Hirsi Ali, ist eben die Plattitüde „der Islam gehört zu Deutschland“. Er selbst hat die „religionspolitische Fallgrube“ ausgehoben nicht die hochgebildeten Menschenrechtler, die von Yendell als „Rechtspopulisten“ abgestempelt werde.
„Damit werde deren ‚Freund-Feind‘-Denken beflügelt“, sagte der Forscher weiter. Auch das ist falsch. Die Feinde waren von Anfang an da. Sie kamen ins Land, um tausendfach zu morden, in New York, Madrid, London, Beslan. Sie zwangsverheirateten ihre Töchter, lynchten ihre Frauen nach der Scheidung und schufen mit marodierenden Banden bundesweite No-Go-Areas. Irgendwann hielten Menschen dagegen und organisierten sich. Nicht aus „Freund-Feind-Denken“, sondern aus Überlebensinstinkt, der den linken Eliten längst abhandengekommen ist.
„Wenn Politiker nicht deutlich machten, dass allein schon die Frage falsch gestellt sei, tappten sie in die Falle und setzen unweigerlich das Schwarz-Weiß-Denken der Rechtspopulisten fort“, schwadroniert Yendell weiter. Auch das ist grundsätzlich falsch. Nur der radikale politische Islam verbreitet ein Schwarz-Weiß-Denken, nicht aber seine Gegner. Allein die Formel „es gibt keinen Gott außer Allah“ kann schwarz-weißer nicht sein. Der Islam ist eine Religion mit einem dualistischen Denken in seiner reinsten und zugleich primitivsten Form. Er teilt die Menschen ein in Gläubige und Ungläubige und damit in Freunde und Feinde.
So wird der Deutschlandfunk wieder einmal seiner Aufgabe als Staatssender gerecht, die Propagandameldungen staatlich bestallter Forscher ganz im Sinne des Zentralrates der Muslime zu verkünden. Beide Institutionen haben nicht zufällig ihren Sitz in der Stadt Köln, in dem nicht durch Deutschlands größter Kirchenbau, sondern auch Deutschlands größte Moschee steht. (KL)
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