Der Deutschlandfunk meldet im Namen der geschlechtergerechten Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs zur Karnevalszeit:
Frau Historikerin Barbara Rilberg-Stollinger … Stollberg-Rilinger kritisierte den Karneval für seine Rückständigkeit, da „nach wie vor“ Witze zulasten von Frauen und Minderheiten gemacht würden. Womöglich hat die hysterisierende Historisierende übersehen, daß der Karneval „nach wie vor“ der Karneval ist. Und daß das womöglich der Grund dafür sein könnte, daß er einer Minderheit von Frauen nicht gefällt, so wie er ist.
Jedenfalls müssten Witze „auf Kosten von Frauen und Minderheiten“ nicht sein, meinte die Historisierende bei Deutschlandfunk Kultur. Man könne auch über die Stränge schlagen, ohne dabei andere anzugreifen und herabzusetzen. Das stimmt zwar, wäre aber karnevalsschädlich, weil der Karneval lange nicht mehr so lustig wäre wie vorher. Pietät ist bei Trauerreden angebracht, nicht aber im Karneval. Daß ihr das nicht klar gewesen ist, bestätigt einmal mehr, daß Frauen „deswegen ein Gen mehr als das Pferd haben, damit sie das Wasser nicht aus dem Putzeimer saufen“ (weltberühmter Karnevalsjokus). Was meinte die hysterische Weibsperson noch?
Den Karneval würde es nicht grundsätzlich beeinträchtigen, wenn sich auch da ein respektvoller Umgang mit Frauen durchsetze. Meine Fresse. Ob grundsätzlich oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Das Weibsstück in seiner ganzen Einfalt sagt doch tatsächlich, daß ihr Vorschlag den Karneval beeinträchtigen würde – nur eben nicht „grundsätzlich“. Und das wiederum betrachtet sie als eine derartig gute Nachricht, daß sie die gleich ausplaudern muß. Obwohl es ihre Redefreiheit nicht grundsätzlich beeinträchtigen würde, hätte sie einfach den Mund gehalten und den Grund ihres Unwohlseins unter „persönliche Befindlichkeitsstörung“ abgehakt. Was ist ein Mann in Salzsäure? – Ein gelöstes Problem. Har-har-har … helau und alaaf.
Noch was, Frau Ril.-Stoll.? – Aber hallo. „Im Karneval zeige sich, was in der Gesellschaft alltäglich passiere, erklärte die Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin„. So berichtet es der Deutschlandfunk im Namen und Rahmen der geschlechtergerechten Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs zur Karnevalszeit. Ist es die Möglichkeit? Das ist es also, was sich im Karneval zeigt? Die ganzen Motivwagen haben mit dem zu tun, was in der Gesellschaft alltäglich passiert? Und ich männliches Dummerchen hatte immer geglaubt, daß diese Wagen mit gar nichts etwas zu tun hätten, außer mit bunter Pappmaché. Da bekomme ich doch glatt den Verdacht, daß Büttenreden gar nichts mit Hagebuttentee zu tun haben könnten!?
„Gerade sexistische oder rassistische Witze spiegeln eigentlich ein latentes Potenzial, was auch sonst in der Gesellschaft ist und sich hier Ausdruck verschafft.“, ekelt sich die hysterisierende Historisierende mit der Doppelnam*In. Kann ihr mal jemand den Sinngehalt des Wortes „Ventilfunktion“ erklären? Im Karneval sagen die Leute alles das, was sie für die restliche Zeit des Jahres nicht sagen dürfen, weil sie von Frauen und Minderheiten unterdrückt werden. Deswegen ist der Karneval gut, um sich den Frust von der Seele zu reden, der sich das ganze Jahr über wegen der obrigkeitsstaatlichen Weibsen- und Minderheitenhörigkeit angestaut hat. Man nennt das auch „Dampf ablassen“. Da kann man mal sehen, was für verheerende Auswirkungen es hat, wenn Frauen mit dem Dampfkochtopf nicht mehr vertraut sind, weil sie lieber Historisierende mit moralischem Alleinvertretungsanspruch geworden sind: Man muß ihnen den Begriff „Ventilfunktion“ erklären. Früher wären sie noch von selber draufgekommen. Also …. den günstigsten Fall unterstellt, selbstredend.
„Zuvor hatte auch die Soziologin Yvonne Niekrenz Sexismus im Karneval angeprangert.“. Das kann nicht sein. Die Soziologin heißt bestimmt Niekrenz-Sexismus, und der Deutschlandfunk hat einfach nicht mitbekommen, was Frau Niekrenz-Sexismus im Karneval angeprangert hat. Wahrscheinlich waren sie wieder alle miteinander besoffen. Das allerdings würfe dann die Frage auf, was die heilende Medizinierende Frau Dr. Leber-Werth zum überflüssigen „Alkohol-Mißbrauch“ im Karneval zu sagen hätte. Schade, daß wir es nicht wissen. Wir werden alle dumm sterben.
@jouwatch



