„Besorgte Angehörige“ eines niedergestochenen Mannes blockierten Samstagabend die Notaufnahme einer Klinik in Berlin-Spandau über Stunden. Der Haupteingang der Klinik musste wegen des Massenandrangs gesperrt werden.
Es seien so viele Bekannte und Verwandte ins Krankenhaus geströmt, dass auch der Haupteingang der Klinik zeitweise gesperrt werden musste, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein 42-Jähriger war am Samstagabend niedergestochen worden.
Die Verletzungen sei en lebensgefährlich gewesen. Die Ärzte hätten notoperieren müssen, teilte unter anderem der Tagesspiegel mit. Aufgrund der Tatsache, dass „viele Bekannte und Verwandte des 42-Jährigen zum Krankenhaus eilten, musste der Haupteingangsbereich des Krankenhauses und die Rettungsstelle für mehr als zwei Stunden gesperrt werden“, so die Darstellung des Massentumults, das von dem Blatt wie ein ganz normaler Vorgang geschildert wurde. Um wen es sich bei den „vielen Bekannten und Verwandten“ handelte, teilt der politisch korrekte Tagesspiegel indes nicht mit.
Zeitgleich wurde ein weiterer 31-jähriger Schwerverletzter mit Stichverletzungen in einem Krankenhaus in Westend aufgenommen. Ermittlungen ergaben, dass der 31-Jährige von vier Männern attackiert und niedergestochen wurde. Die Kriminalpolizei prüft einen möglichen Tatzusammenhang der beiden Taten. (SB)
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