John Clees, britischer Schauspieler und ehemaliges Mitglied der legendären britischen Komikergruppe Monty Python ist der Meinung: „London sei keine englische Stadt mehr“. Cleese wird deshalb natürlich vorgeworfen, ein Rassist zu sein. An vorderster Front kritisiert ihn Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan.
„Vor einigen Jahren habe ich die Meinung geäußert, dass London keine englische Stadt mehr ist. Seitdem haben praktisch alle meine Freunde aus dem Ausland meine Beobachtung bestätigt. Also muss darin etwas Wahrheit stecken. Ich will auch betonen, dass London diejenige britische Stadt war, in der die meisten für den Verbleib in der EU stimmten“, schreibt die Monty-Pyton-Legende John Cleese auf Twitter:

Nun wird dem 79-jährigen Schauspieler Rassismus vorgeworfen. Andere halten seine Kritik für heuchlerisch, weil Cleese vor einigen Jahren Großbritannien verlassen hat und auf die Insel Nevis in der Karibik ausgewandert ist. Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan bemerkt zu Cleese Tweet: „Die Londoner wissen, dass unsere Vielfalt unsere größte Stärke ist.“
Cleese antwortete seinen Kritikern auf Twitter. Seine Worte seien nicht rassistisch, sondern „kulturistisch“ gewesen. Statistisch gesehen ist Cleese Aussage korrekt: Bereits 2011 waren nur noch 44.9 Prozent der Londoner gebürtige Briten. (SB)
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