Sachsen – Wahlkampf in der Endphase: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) „provoziert“ mit einem Vorwurf gegen linksradikalen „Aktionskünstler“. Er hält angeblich das linke „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) für ähnlich problematisch wie die „Identitären Bewegung“. Empörungssturm bei öffentlich-rechtlichen Einordnern wie Georg Restle. Aber auch unsere Sawsan Chebli meldet sich zu Wort.
„Wenn das Zentrum für politische Schönheit bestimmte Aktionen macht, ist das Ausdruck der Kunstfreiheit, wenn die Identitären Kreuze auf dem Görlitzer Untermarkt aufstellen, dann ist der Aufschrei groß. Ich finde beides geschmacklos“, trommelt Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer gegenüber dem Tagesspiegel. Hier würden „Grenzen verschoben“. Die Aussage tätigte der CDU-Funktionär vor dem Hintergrund der „besonderen Probleme mit Rechtsextremismus“ im Freistaat.
Nicht nur die linksradikale ZPS-Combo entrüstete sich auf Twitter lang und breit über den Vergleich:
Auch Georg Restle, öffentlich-rechtlicher Empörer beim Politmagazin Monitor sah sich sofort berufen, Kritik anzumelden:

Kollege Matthias Meisner, Redakteur beim Berliner Tagesspiegel und Mitautor des Buches „Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen“, zeigt sich ähnlich parteiisch und nennt es einen „bösen“ wie auch einen „plumpen“ Vergleich“, den Kretschmer da tätigt.
Auch Meister-Twitterin Sawsan Chebli, keiner-weiß-warum, aber im Amt der „Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales“ und gerade aus dem Twitter-Knast wegen Wahlwerbung zurück, meldet „Solidarität“ mit dem linken Kumpels vom ZPS an:

@jouwatch



