Ende Juli verhinderte die Schwedin Elin Ersson, die „Aktivistin für soziale Gerechtigkeit“, die Abschiebung eines Afghanen per Flugzeug. Nun wurde die „Refugee-Welcome-Jublerin“ zu einer Geldstrafe, anstatt einer Haftstrafe verurteilt.
Höchst spektakulär und nicht minder gut vorbereitet, verhinderte die schwedische Studentin im Juli 2018 die Abschiebung eines Afghanen, indem sie sich weigerte, ihren Platz einzunehmen. Das ganze Spektakel schickte sich zeitnah via Live-Video auf Facebook und wurde von der Anti-Abschiebe-Gemeinde als Superstar gefeiert.
Ein Gericht verurteilt sie nun wegen Verstoßes gegen das schwedische Luftfahrtgesetz zu umgerechnet 290 Euro Geldstrafe. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie sich damit strafbar gemacht habe. Da es sich aber um keine schwerwiegende Tat gehandelt habe, sei eine Geldstrafe ein angemessenes Strafmaß. Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Tage Gefängnis gefordert, berichtet WeltOnline. Ihr Verteidiger kündigte unmittelbar nach der Verurteilung an, in Berufung gehen zu wollen.
Das Video von der angeblich spontanen Aktion wurde von fanatischen Linken in den sozialen Netzwerken gefeiert. Doch schnell kamen Zweifel auf. Wie spontan war die Anti-Abschiebungsaktion der schwedische Studentin denn wirklich?, fragte jouwatch.
Es stellte sich nicht nur heraus, dass Ersson einem Netzwerk nahe steht, das Abschiebungen verhindert. Bei ihrem 52-jährigen afghanischen Schützling handelte es sich auch noch um einen hoch aggressiven Frauenschläger, so der Bericht der schwedische Nachrichtenagentur Fria Tider. Der Muslim wurde in Schweden zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. In drei Fällen ist von Übergriffen auf die eigene Frau und die beiden Kinder die Rede. In dem Bericht heißt es, der Mann sei häufig gewalttätig gewesen. In dem Urteil wird ein Vorfall vom 14. Januar 2018 erwähnt. An diesem Datum soll er die beiden minderjährigen Töchter mit dem zwei Meter langen Kabel ausgepeitscht haben, weil sie den Fernseher nicht ausschalten wollten. Die Mädchen konnten fliehen, als die Mutter dazu kam. Dann sei er über die Frau hergefallen, habe sie mit dem Kabel verprügelt und ihren Kopf auf den Boden geschlagen. (SB)
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