Seit mehr als einer Woche träumt der Führer der Jungsozialisten und Ewigkeitsstudent, Kevin Kühnert, von einer Neuauflage des SED-Staates. Der Genosse entstammt jedoch ideologisch einem der größten Kapitalistenhaufen, den Deutschland zu bieten hat: Der SPD. Denn die Sozialdemokraten gelten als reichste Partei Europas. Also, dann mal los, Mini-Lenin Kevin.
„Wir sind heute sicher, dass die sozialdemokratische Partei Deutschlands die reichste Partei Europas ist, wenn nicht der Welt – mit Ausnahme vielleicht der KP Chinas. Es gibt keine reichere Partei als die Sozialdemokratische Partei in Deutschland“, so Andreas Schmidt – vor gut 18 Jahren Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Parteispenden-Untersuchungsausschuss über die SPD. Auch wenn die Genossen seither einen steilen Absturz erlebten und die Einnahmen via Parteienfinanzierung beträchtlich abgenommen haben dürften: Es bleibt dabei: Die SPD stinkt vor Geld.
Mit 202 Millionen Euro Parteivermögen, einem unübersehbaren Konglomerat von Regional- und Lokalzeitungen, Radiostationen, Marketing- und Werbefirmen bundesweit – wie die Bild berichtet – verfügt allein das 100-prozentige SPD-Eigentum Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft DDVG über 60,5 Mio. Euro Eigenkapital und mit 106 Mio. Euro SPD-eigenem Haus- und Grundbesitz gehören die Sozialdemokraten zu den Großkapitalisten in Deutschland. Also zu jenen Superbösen, die der rote Schreihals Kühnert am liebsten heute als morgen enteignen will.
Laut Bild müsste der kleine Neidhammel dann im eigenen Haus wüten, um seine Forderung „Jedem nur soviel Wohnraum, wie er selbst bewohnt“ Taten folgen zu lassen. Denn: Die „Konzentration GmbH“ direkt neben der SPD-Zentrale in Berlin verwaltet bundesweit mehr als 100 Immobilien der roten Partei und deren Tochterfirmen. Eigenkapital: mehr als 3 Mio. Euro, Jahresumsatz knapp 2 Mio. Euro, Gewinn 2017: rund 400.000 Euro. Das dürfte deutlich mehr sein, als die Kapitalisten von der SPD bewohnen können. Dann mal los, Kevin! (SB)
@jouwatch



