Die Werbestrategen der SPD hatten sich zum EU-Wahlkampf etwas ganz besonders Pfiffiges einfallen lassen: Mit dem „Express Rübezahl“ sollten die Genossen ihren EU-Wahlkampf starten und für mehr grenzüberschreitenden Schienenverkehr werben. Der Sonderzug schaffte es jedoch nicht mal über die Berliner Stadtgrenze und steht einmal mehr als Symbol für die von Grund auf kaputte Partei.
Die Berliner SPD wollte mit ihrem Sonderzug „Express Rübezahl“ von Berlin über Polen bis nach Tschechien fahren und so ihrem Wählerklientel zeigen: „Die Eisenbahn verbindet Europa und ist ein wunderbares Verkehrsmittel, um den Kontinent zu entdecken: Die SPD setzt sich deshalb für den Ausbau der Schienenverbindungen zwischen den einzelnen Ländern ein“.
Jedoch war – wie die allermeisten Ideen, die Sozialisten sich so ausdenken – auch diese ein Reinfall: Einer der beiden Triebwagen des SPD-EU-Wahl-Sonderzugs „Express Rübezahl“ musste bereits in Lichtenberg wegen eines Schadens abgehängt werden. Die sozialdemokratische Reisetruppe samt Gaby Bischoff, der Spitzenkandidatin der Berliner SPD, musste in den anderen Wagen zusteigen. Später wurden die SPD-Wahlkampfgenossen dann noch durch eine Schrankenstörung auf ihrer Zugstrecke lahmgelegt, berichtet unter anderem das Nachrichtenportal t-online über die Pannentruppe SPD. (SB)
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