Die Innenminister von Bund und Ländern haben den islamistischen Terroranschlag in Österreich auf das Schärfste verurteilt. „Wir sind tief betroffen von dem Terrorakt in Wien, der unschuldige Opfer mitten aus dem Leben gerissen und unser Nachbarland schwer getroffen hat“, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.
„Wir fühlen mit den Opfern und allen, die um sie trauern“, betonten die Minister nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur
Amokschütze von der Polizei erschossen
Ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS)* hatte am Montag in der österreichischen Hauptstadt vier Menschen getötet und mehr als 20 Menschen zum Teil schwer verletzt. Daraufhin wurde der Täter von den Sicherheitskräften erschossen.
Die deutschen Innenbehörden sicherten dem Nachbarland zur Aufklärung der Tat „jede Unterstützung zu“. Die Anschläge der vergangenen Wochen in Frankreich, Österreich und Deutschland hätten „auf traurige Weise bestätigt, dass die Gefahr durch den islamistischen Terrorismus unverändert hoch“ sei, hieß es.
Dschihadisten planen weitere Anschläge in Europa
Auch Deutschland stehe weiterhin im Fokus des internationalen Terrorismus. Vor allem die dschihadistischen Terrororganisationen Islamischer Staat* und Al-Kaida hätten weiterhin das Ziel, Anschläge in Europa zu verüben. Auch radikalisierte Einzeltäter stellten eine große Gefahr dar.
*in Russland und Deutschland per Gesetz geächtete Terrororganisation
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