US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter scharfe Kritik an den amerikanischen Zeitungen „The New York Times” und „The Washington Post” geübt und ihre Zukunft vorausgesagt.
In seinem Twitter-Account berief sich der Präsident auf eine Kampagne des Kurznachrichten-Dienstes gegen gefälschte Accounts. Am Samstag berichtete „The Washington Post”, dass Twitter im Mai und im Juni mehr als 70 Millionen Fake-Accounts gesperrt habe.
Twitter is getting rid of fake accounts at a record pace. Will that include the Failing New York Times and propaganda machine for Amazon, the Washington Post, who constantly quote anonymous sources that, in my opinion, don’t exist – They will both be out of business in 7 years!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) July 7, 2018
„Wird das auch die erfolglosen ‚New York Times‘ und die Propaganda-Maschine für Amazon, ‚Washington Post‘, einschließen“, fragte der Präsident.
„The Washington Post” zitiere „ständig anonyme Quellen“, die es nach Trumps Meinung „nicht gibt“.
„Die beiden (Zeitungen – Anm. d. Red.) werden in sieben Jahren pleitegehen!“, prophezeite Trump.
Der US-Präsident kritisierte die Zeitungen bereits mehrmals. „The Washington Post” berichtete oft von Trumps angeblichen „Verbindungen“ zu Russland, die sowohl Trump als auch der Kreml ständig zurückwiesen. „The New York Times” veröffentlichte zu Trumps Missvergnügen mehrere Berichte unter Berufung auf nichtgenannte Quellen im Weißen Haus.
Aus der Sicht des US-Staatsoberhaupts unterstützt der Besitzer von „The Washington Post”, der CEO des Online-Versandhändlers Amazon Jeffrey P. Bezos, die Interessen von Trumps politischen Gegnern.



