Berlin – Das ist der typisch deutsche Größenwahn, der bei den linken Politiker schon immer sehr ausgeprägt war: Nach einem Besuch auf den vom Klimawandel bedrohten Galapagosinseln will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Schloss Bellevue umweltbewusster aufstellen. Im Bundespräsidialamt sucht man derzeit nach Wegen, den Einsatz von Plastik weiter zu reduzieren, berichtet der „Spiegel“. Steinmeiers Beamte führten zuletzt auch Gespräche mit einem deutschen Fahrzeughersteller, der Schloss Bellevue in Kürze neue Elektrofahrzeuge zu Probefahrten zur Verfügung stellen will.
Ziel ist es, bei der nächsten Beschaffungsrunde die Flotte des Präsidialamts auf klimafreundlichere Wagen umzustellen. Sichtbarstes Zeichen von Steinmeiers neuer ökologischer Amtsführung: Der Präsident will das traditionelle Feuerwerk beim jährlichen Bürgerfest dauerhaft abschaffen, nachdem es im vergangenen Jahr aufgrund von Trockenheit bereits ausgesetzt wurde. Gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender hatte Steinmeier vergangene Woche bei einer Südamerikareise die Galapagosinseln besucht.
Dort adressierte er unter anderem das wachsende Plastikmüllproblem.
Da werden sich die Schildkröten aber mächtig freuen, wenn Herr Steinmeier sich nun mit E-Autos ins ferne Südamerika kutschieren lassen will. Im Ernst: Was für selbstbezogenes Affentheater, das nur dazu dient, der Welt zu zeigen, wie sauber man ist, während man im Regierungsflieger sitzt und die Luft verpestet. Der Spruch „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ passt für Steinmeier wie Faust aufs Auge. Dass die E-Autos für die Umwelt viel schädlicher sind, als alte Diesel-Karren, interessiert dabei herzlich wenig.
(Quelle: dts)



