StartZARONEWS PresseAgenturWer hätte das gedacht: Arbeitslosenstatistik ist falsch

Wer hätte das gedacht: Arbeitslosenstatistik ist falsch

Bonn – Die offiziellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen laut einer 24-seitigen Einschätzung des Bundesrechnungshofs falsch sein. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Bundesweit seien die Akten von rund 290.000 Langzeitarbeitslosen betroffen, kritisieren die Prüfer aus Bonn.

Dadurch sei die offizielle Arbeitslosenstatistik um rund 115.000 Menschen zu niedrig. Für ihre Untersuchung hatte der Rechnungshof eine Stichprobe aus 2017 genommen. Grund für die falschen Zahlen sind nach Ansicht des Rechnungshofs Schlampereien.

So würden viele Akten falsch geführt, weil sich die Jobcenter nicht ausreichend um Hartz-IV-Empfänger kümmern. Wörtlich: „Die Betreuung durch die Jobcenter war häufig mehrere Monate unterbrochen.“ Außerdem gebe es unverbindliche Regelungen und eine fehlende Fachaufsicht.

Die BA erklärte auf Anfrage, dass Jobcenter künftig verpflichtet werden sollen, IT-Systeme zu nutzen, um unplausible Fälle zu finden. Eine Weisung dazu sei in Arbeit. Zudem sollen die Mitarbeiter in Jobcentern und Arbeitsagenturen für die Erfassung der Statistikdaten besser geschult werden.

Wenn man dann noch weiß, dass mindestens 1 Million Arbeitslose gar nicht mitgezählt werden wie zum Beispiel die Gruppe der „Unterbeschäftigten“. Darunter fallen etwa Hartz-IV-Empfänger, die älter als 58 Jahre sind, Menschen, die Weiterbildungs- oder Sprachkurse belegen, die an Bewerbungstrainings teilnehmen oder 1-Euro-Jobs nachgehen. Im Juli 2017 umfasste diese Gruppe schon 964.364 Personen. Wenn man dann noch weiß, das sehr viele Menschen so genannte Zeitverträge erhalten haben, also nicht wirklich fest angestellt sind, wird klar das hier wieder tief in die Trickkiste gegriffen wird.

Aber wir benötigen ja so viele Fachkräfte aus dem Ausland. Wirklich? Gerade eben haben VW und Ford gemeldet, dass sie insgesamt – wahrscheinlich wegen der von Merkel und den Grünen angetriebenen autofeindlichen Energiewende – 12.000 Arbeitsplätze streichen werden.

Es sieht nicht rosig aus für Deutschland, höchstens für die Grünen.

(Quelle: dtsI

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