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Wie bei den Nazis – ZdK-Präsident Sternberg: „Wir warnen ganz offen davor, die AfD zu wählen“

Thomas Sternberg (CDU), Präsident des gewichtig klingenden Vereins „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK), warnt im „Namen der deutschen Katholiken“ offen davor, die AfD zu wählen.

ZdK-Chef Thomas Sternberg, mit einem CDU-Parteibuch ausgestattet und ehemaliger NRW-Landtagsabgeordnete, ruft zur Teilnahme an der Europawahl auf und bemüht für all jene, die nicht seinen Positionen folgen mögen, einmal mehr das Schreckgespenst des Nationalsozialismus.

Auch wenn die Kirche – ob Laien oder Priester – „zum Glück“ keine Wahlempfehlungen mehr gäben, dürfe vor Parteien gewarnt werden, freut sich der CDU-Parteisoldat laut katholisch.de. Der ausgemachte AfD-Gegner glaube, dass rechtspopulistischen Bewegungen in Europa die Freiheit und zudem massiv den europäischen Gedanken bedrohen. „Deshalb warnen wir ganz offen davor, eine rechtspopulistische Partei wie die AfD zu wählen“, so der Präsident des katholischen Laiengremiums. Er ruft dazu auf, zur Wahl zu gehen und „dann eine Vorzugswahl unter den demokratischen Parteien vornehmen, die garantieren, dass dieses Europaprojekt einer stärkeren Einheit weitergeht. Und das hat auch etwas mit Christentum zu tun.“

Offene Kritik am ZdK

Die Frage, ob der eingetragenen Verein ZdK überhaupt noch katholisch ist und generell einen Vertretungsanspruch hat, stellen sich immer mehr deutschen Katholiken.

Das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ – die Namensgebung suggeriert mutmaßlich gewollt einen Vertretungsanspruch des ZdK – wird von der „Deutschen Bischofskonferenz“ (DBK) als Laienvertretung anerkannt. Jedoch liegt der ZdK immer wieder mit anderen katholischen Organisationen im Clinch. Bereits 2012 forderte die „Katholische Initiative“, die Finanzierung des ZdK durch Kirchensteuern zu beenden. Die Initiative verwies auf die mangelnde demokratische Legitimierung des ZdK. Ein weiterer Vorwurf: Die Repräsentanten des ZdK werden meist aus den Reihen von sogenannten Einzelpersönlichkeiten, die an politischen Schaltstellen sitzen, gewählt und seien damit überrepräsentiert, so nur zwei Punkte aus dem weiten Kritikfeld.

Dass Sternberg und das ZdK eben bei weitem nicht für alle Katholiken sprechen, zeigte sich bereits im Jahr 2000, als von konservativen Katholiken das „Forum Deutscher Katholiken“ in Fulda gegründet wurde. Als Begründung gaben die Initiatoren unter anderem an, dass das ZdK die deutschen Katholiken nicht mehr vertrete, den katholischen Glauben nicht unverkürzt bezeuge und den Papst nicht unterstütze. Weitere Kritik am ZdK begründet sich auf seine mangelnde demokratische Legitimation und nicht immer gegebene Neutralität, sowie eine weitgehend linkspolitische Ausrichtung. Harsche Kritik an Sternbergs Vereinnahmung der deutschen Katholikenschaft wurde ebenfalls im Oktober des letzten Jahres laut. Der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der Initiator der Debatte rund um die Einführung eines muslimischen Feiertages, bekam willige Unterstützung für seinen Vorschlag von Herrn Sternberg.

Ausgemachter AfD-Hasser und CDU-Parteisoldat

Ebenfalls beteiligt sich das ZdK in vorderster Front, wenn es darum geht, die AfD zu diffamieren (jouwatch berichtete). Dem Mainstreammedien-Konsumenten wird das politische Agieren des ZdK und ihres selbstherrlichen Komitee-Präsidenten Thomas Sternberg als allgemeingültige, christliche Überzeugung verkauft.

Publizist und Autor Matthias Mattusek hat wenig freundliche Worte für das Gebaren des ZdK und seine Funktionsträger übrig. Der praktizierender Katholik Mattusek schreibt:

„Das ZDK ist ein nicht legitimiertes kirchensteuerfinanziertes Gremium von rampensüchtigen Laien, das behauptet, für alle Katholiken zu sprechen, und es besteht aus Linkspopulisten in schlecht sitzenden Anzügen mit Mundgeruch, die sich als Kinder Schaffneruniformen zu Weihnachten gewünscht haben. Wahlempfehlungen (sowie anmaßende Warnungen vor der AfD) von diesem Verein sind dringend zu ignorieren! Sie wurden früher von Eduard Zimmermann öfter in seiner Sendung „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ zur Fahndung ausgeschrieben. Schließlich, wer nennt sich schon freiwillig „Zentralkomitee“, wenn nicht die Nerds, die wir auf dem Schulhof verprügelt haben?“ (SB)

@jouwatch

Quelle!:

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