StartZARONEWS PresseAgenturTempolimit: Die postfaktische Realitätsaversion des Grünen Anton Hofreiter

Tempolimit: Die postfaktische Realitätsaversion des Grünen Anton Hofreiter

Daß der grüne Hofreiter Toni ein ausgesprochener Selbstbefruchter ist, hat er bereits 2018 unfreiwillig eingeräumt, als er dem Automobilexperten Dr. Dirk Spaniel von der AfD in einer Bundestagsdebatte ans Herz legte, sich die Antwort auf die Frage, woher denn das Wort „Betrug“ in der medial gehypten Dieselaffäre seine Berechtigung habe, in den Zeitungen zusammenzusuchen. Etwas anderes blieb dem Hofreiter Toni damals auch nicht übrig. Dr. Spaniel war Abteilungsleiter bei der Fahrzeugentwicklung von Daimler-Benz. Logisch, daß der Hofreiter Toni eine persönliche Antwort schuldig bleiben mußte. Schließlich hat er nicht wirklich von viel eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung. So auch zum generellen Tempolimit, wie sich bei den DNN nachlesen läßt. 

Es war schon ein starkes Stück, als der Hofreiter Toni dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Dirk Spaniel die Lektüre der „Süddeutschen Zeitung“ anempfohlen hat, um die Antwort auf eine Frage zu erhalten, die Spaniel an den Grünen gestellt hatte. Deswegen darf man den Hofreiter Toni auch als einen Selbstbefruchter bezeichnen. Schließlich ist die „Süddeutsche Zeitung“ als „Süddeutscher Beobachter“ verschrien, weil sie treu und brav das wiederholt, was man grob als „die grüne Parteilinie“ bezeichnen würde. Im Grunde sagte der Hofreiter Toni vor über einem Jahr: Stellen Sie mir keine Fragen, auf die ich Ihnen mangels Sachkenntnis keine rationale Antwort geben kann. Drollig war, daß er dennoch eine Antwort gegeben hat: Suchen Sie sich die Antwort bei denen, die ohnehin das berichten, was ich behaupte.

Zum generellen Tempolimit weiß der Hofreiter Toni natürlich auch nichts. Er hat halt gelernt, daß man in Deutschland die Ignoranz als profunde Sachkenntnis verkaufen muß, wenn man etwas gelten will. Und das hat er ganz zweifellos drauf wie kein Zweiter. So gesehen ist der Hofreiter ein wahrer Spitzenreiter.

Wer die Autobahnen sicherer und den Verkehr fließender machen will, kommt amTempolimit nicht vorbei„, meint & findet der grüne Anton. Abgesehen davon, daß meinereiner eher an den Osterhasen glaubt, als daran, daß ausgerechnet die Flüssigkeit des Autoverkehrs eine Herzensangelegenheit für den Hofreiter Toni ist: Da hat er wieder Bullshit erzählt. Das ist andererseits aber genau das, wofür das grüne Faktotum steht. Das ist sein Markenkern, wie man heute sagt. Hauptsache, er hat wieder schön entklötet etwas Braves gefühlt, das den Mädchen gefällt, die nicht so gut rückwärts einparken können.

Vom grünen Anton zur Realität

Und wieder ist es der Realist mit der profunden Sachkenntnis, der die fein ausgedachte Märchenstrategie des grünen Pimperlwichtig mit Fakten zerstört. Hofreiters parlamentarischer Intimfeind, der verkehrspolitische Sprecher der AfD, heißt ausgerechnet Dr. Dirk Spaniel. Der Hofreiter ist aber der grüne verkehrspolitische Sprecher. Das alte Spiel also: Der blaue Realist gegen den grünen Gefühlsinhaber.

Dr. Spaniel schulmeisterte den Hofreiter Toni wie folgt: „Die deutschenAutobahnen gehören zu den sichersten Straßen in Deutschland. Hier sind im Verhältnis weniger Tote zu beklagen als im Radverkehr.“ – Bumm! Schon war der Grüne wieder plattgemacht. Aber wie das so ist mit den vermaledeiten „Rechtsextremen“ – immer treten sie nach. Weil sie so unfair sind. Dr. Spaniel beim RND: Gegen ein generelles Tempolimit spreche auch, dass es laut Statistischem Bundesamt auf Strecken ohne Tempolimit weniger Unfälle als auf Strecken mit Tempolimit gebe. Wortwörtlich weiter: „Durch ein allgemeinesTempolimit würde die Reisegeschwindigkeit weiter reduziert werden.

Von der Union über FDP und AfD wird der geplante Bundestagsantrag der Grünen für ein bundesweites Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen deshalb auch abgelehnt. FDP-Chef Lindner wurde sogar überaus deutlich, was die Motive hinter dem Gemeine & Gefinde des grünen Hofreiter Toni sind. Er merkte an, daß die Grünen seit 40 Jahren nach immer neuen Vorwänden für ein Tempolimit suchen. Anders als sie gebetsmühlenhaft behaupten, werde aber für den Klimaschutz damit nichts erreicht. Daß der FDP-Chef den „Klimaschutz“ trotz dessen prinzipieller Unmöglichkeit ins Gespräch brachte, sei ihm hier verziehen. Man verrechne seine zutreffende Äußerung bezüglich der grünen Motivlage einfach mit seinen Minuspunkten. „In Wahrheit soll individuelle Mobilität eingeschränkt werden“, sagte Lindner. „Für einen Kreuzzug gegen das Auto gibt es aber keine Mehrheit in Deutschland.

Da hat er recht. Deswegen ist der Hofreiter Toni ja auch so eifrig mit der Totalverblödung des Wahlvolks beschäftigt: Damit seine Grünen endlich die Mehrheiten haben, die sie brauchen, um ein Tempolimit gegen die pöhse Geschwindigkeit durchzusetzen. Die Vermutung ist nämlich, daß die Grünen, so „liberal“ wie sie gern „rüberkommen“ würden, schwer daran interessiert sind, daß künftig jeder so langsam darf wie er will – und zwar auf jeder Autobahn-Fahrspur, die ihm gerade einfällt. Wenn der Hofreiter Toni etwas nämlich überhaupt nicht verknusen kann, dann ist es, daß jemand sein Leben genießt, obwohl er die Grünen nicht ausstehen kann. Und Leute, die sich einen grünen Lamborghini kaufen, sind deswegen noch lange keine Grünwähler. Der Hofreiter Toni haßt Leute mit grünen Lamborghinis, ganz egal, ob der Lambo gerade parkt oder ob er fährt.

@jouwatch

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